Das größte und berühmteste Puzzle
der Welt wurde von russischen Spezialisten zusammengesetzt.
Das sogenannte 8. Weltwunder ist aber nicht nur Kunstwerk,
es ist auch Symbol für Höhen und Tiefen in der wechselvollen
Beziehung zwischen Deutschland und Russland.
Geschaffen wurde die kostbare Wandtäfelung aus Baltischem
Bernstein 1701 ursprünglich für das Schloss Charlottenburg
in Berlin. Im Austausch gegen Soldaten für seine Leibgarde
der "Langen Kerle und als Dankbeweis für das
Bündnis gegen Schweden "schenkt der Preußenkönig
Friedrich Wilhelm I. dem kunstsinnigen Zaren Peter dem Großen
das Bernsteinzimmer. Für damalige Zeiten war das Prunkzimmer
glanzvoll und kostbar, aber die honiggelbe Nobeltapete war
längst nicht so berühmt und geheimnis- umwittert
wie heute. Erst der 2. Weltkrieg hat es zur Legende erhoben.
Die Geschichte des Bernsteinzimmers
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Bernsteinzimmer
von deutschen Soldaten demontiert und verpackt. Am 14. Oktober
1941 wurde es unter dem Kommando von Rittmeister Graf Solms-Laubach
in 27 Kisten nach Königsberg abtransportiert. Der 36stündige
Abbau war unter Aufsicht von zwei Sachverständigen
vorgenommen worden. > weiter
Das Bernsteinzimmer - der Ursprung
Das Bernsteinzimmer war ein Geschenk des preußischen
Königs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren
Peter den Großen im Jahr 1716. Entworfen wurde es
von dem Architekten und Bildhauer Andreas Schlüter.>
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